Spezialisiert auf Baden-Württemberg

Fit versichert als Referendar:in.

Ob nach dem Studium oder zum Start ins Referendariat: Refguru zeigt dir, welche Versicherungen du als angehende:r Beamt:in in Baden-Württemberg wirklich brauchst – und findet mit dir deinen optimalen Tarif. Wichtig zu wissen: Wer sich früh versichert, zahlt niedrige Beiträge bei besten Leistungen.

Beihilfe + PKVDein Schwerpunkt-Thema, verständlich erklärt
100 % kostenfreiTelefonisch, online oder bei uns in Tübingen
Fair & ehrlichPersönliche Beratung – kein Verkaufsdruck
Für wen wir da sind

Du stehst kurz vor der Verbeamtung?

Mit dem Start in den öffentlichen Dienst wird das Thema Versicherung erstmals richtig wichtig. Refguru begleitet dich – egal in welcher Laufbahn.

Lehramts­referendar:innen
Rechts­referendar:innen
Beamt:innen auf Widerruf & Probe
Berufseinsteiger im öffentlichen Dienst
Polizei & Soldaten (Heilfürsorge)
Studierende mit Beamten­perspektive
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kostenfreie Beratung
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bis zu Beihilfe vom Land
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PKV/Monat im Anwärtertarif
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wichtige Bausteine
Dein Einstieg in Zahlen

Besoldungs-Rechner: Was verdienst du?

Verschaff dir eine schnelle Orientierung über deine monatlichen Brutto-Bezüge als Anwärter:in oder Referendar:in in Baden-Württemberg.

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– €

Unverbindliche Orientierung · Stand 2026 · ohne Gewähr. Maßgeblich ist die offizielle Besoldungstabelle des LBV BW. Dein Netto hängt zusätzlich von Steuer und PKV-Beitrag ab. Offizielle Tabelle (LBV) → (öffnet in neuem Tab)

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Die drei wichtigsten Bausteine

Diese Versicherungen zählen wirklich

Im Versicherungs­dschungel den Überblick zu behalten ist schwer. Wir konzentrieren uns auf die drei Bausteine, die für dich als angehende:r Beamt:in entscheidend sind.

Beihilfekonforme Krankenversicherung

Mit der Ernennung zur Beamtin oder zum Beamten auf Widerruf bekommst du Anspruch auf Beihilfe – dein Dienstherr übernimmt einen Teil deiner Krankheitskosten. Den Rest deckst du über eine private, beihilfekonforme Restkostenversicherung. Meist günstiger und mit besseren Leistungen als die GKV.

Das Kernthema

Dienstunfähigkeit (DU)

Wirst du dienstunfähig, hast du als Beamt:in auf Widerruf oder Probe in den ersten Jahren keinen Versorgungsanspruch – du wirst entlassen und in der gesetzlichen Rente nachversichert. Eine DU-Versicherung schützt dich vor dem finanziellen Absturz.

Existenziell wichtig

Diensthaftpflicht

Vom verlorenen Dienstschlüssel über Schäden im Einsatz bis zur Aufsichtspflicht: Bei grober Fahrlässigkeit kann dich dein Dienstherr in Regress nehmen. Als günstige Ergänzung zur Privathaftpflicht bist du rundum abgesichert.

Günstig & sinnvoll
Beihilfe in Baden-Württemberg

Was zahlt dein Dienstherr eigentlich?

Die Beihilfe ist ein Zuschuss des Landes zu deinen tatsächlichen Krankheitskosten – sie ersetzt aber keine Krankenversicherung. Beihilfe und private Restkostenversicherung müssen zusammen immer 100 % ergeben.

  • Den genauen Anteil regelt die Beihilfeverordnung BW (BVO) – seit 01.01.2026 in neuer Fassung.
  • Eingereicht wird digital über die App „Beihilfe BW“ oder das LBV-Kundenportal.
  • BW-Besonderheit: u. a. 250 € Zuschuss zur Erstausstattung Neugeborener.
  • Wir erklären dir die Bemessungssätze und gehen mit dir den Beihilfe-Erstantrag durch.
Beihilfe persönlich klären

Beihilfe­bemessungs­sätze BW

Anteil, den das Land übernimmt (Auswahl)
Beamt:in (ohne / mit 1 Kind)50 %
Beamt:in ab 2 Kindern70 %
Ehe-/Lebenspartner:in*70 %
Berücksichtigungsfähige Kinder80 %
Versorgungs­empfänger (Pension)70 %
*Bei Einhaltung der Einkommensgrenze. Stand 2026, ohne Gewähr – maßgeblich ist die jeweils gültige Beihilfeverordnung BW bzw. deine Beihilfestelle.
Beihilfe zum Ausprobieren

Wie hoch ist dein Beihilfesatz?

Beihilfe und private Restkostenversicherung ergeben zusammen immer 100 %. Wähl aus, für wen – und sieh sofort, welchen Anteil das Land übernimmt und was deine PKV abdecken muss.

Ab dem 2. Kind steigt dein eigener Bemessungssatz auf 70 %.

Für dich als Anwärter:in / Beamt:in
50 % Beihilfe
Beihilfe (Land BW) Deine private Restkosten-PKV

Vereinfachte Orientierung nach den BW-Bemessungssätzen · Stand 2026, ohne Gewähr. Partner nur innerhalb der Einkommensgrenze; Versorgungsempfänger:innen (Pension) meist 70 %. Maßgeblich ist die gültige Beihilfeverordnung BW bzw. deine Beihilfestelle.

Bemessungssatz & PKV persönlich klären

Vorteile der beihilfekonformen PKV

Bessere Leistungen – meist zum kleineren Beitrag

Weil das Land über die Beihilfe schon einen großen Teil übernimmt, musst du privat nur die Restkosten absichern. Das macht die PKV für angehende Beamte oft deutlich attraktiver als die gesetzliche Kasse.

  • Vertraglich garantierte Leistungen – nicht jährlich durch den Gesetzgeber veränderbar
  • Deutlich günstigerer Beitrag dank der Beihilfe deines Dienstherrn
  • Keine Budgetierung – freie Wahl bei Medikamenten und Behandlung
  • Schnellere Terminvergabe beim Arzt
  • Privatpatient: Ein- oder Zweibettzimmer & Chefarzt (je nach Tarif)
  • Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit – oft schon im Ausbildungstarif

Was kostet das ungefähr?

Anwärter-/Ausbildungstarif (im Referendariat)ca. 60–100 €/Monat
Nach der Ausbildung (Beamt:in auf Probe/Lebenszeit)ca. 200–350 €/Monat
Anwartschaft (Gesundheitszustand „einfrieren“)ca. 1–10 €/Monat

Grobe Orientierungswerte inkl. Pflegepflichtversicherung – kein Angebot. Der tatsächliche Beitrag hängt von Tarif, Eintrittsalter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang ab. Tipp: Viele Ausbildungstarife gelten bis zum 35., teils bis zum 38. Lebensjahr.

Dein Einkommensschutz

Warum die Dienstunfähigkeits­versicherung so wichtig ist

Dienstunfähigkeit kommt oft schneller als gedacht. Als Referendar:in bzw. Beamt:in auf Widerruf oder Probe genießt du in den ersten Jahren keinen Schutz durch deinen Dienstherrn: Im Ernstfall wirst du entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert – die Leistungen liegen meist deutlich unter dem Existenzminimum.

Erst mit der Verbeamtung auf Lebenszeit hast du Anspruch auf eine Mindestversorgung (je nach Bundesland rund 1.750 €). Die Lücke davor – und darüber hinaus – schließt eine private Dienstunfähigkeitsversicherung.

⚠️ DU ist nicht gleich BU

Achte auf eine echte Dienstunfähigkeitsversicherung mit vollständiger DU-Klausel – nicht nur eine Berufsunfähigkeits­versicherung. Nur so leistet der Versicherer, wenn dein Dienstherr dich wegen Dienstunfähigkeit entlässt, ohne eigene Prüfung.

Früh abschließen lohnt sich doppelt

Die Gesundheitsprüfung ist hier strenger als bei der Krankenversicherung – auch frühere, abgeklungene Erkrankungen zählen. Je jünger und gesünder du abschließt, desto eher bekommst du guten Schutz zu fairen Beiträgen.

Sinnvolle Höhe wählen

Eine zu niedrige DU-Rente bringt wenig, da sie ggf. angerechnet wird. Wir helfen dir, die passende Absicherungshöhe zu bestimmen.

Diensthaftpflicht & Amtshaftpflicht

Ein Versehen im Dienst – und plötzlich haftest du

Nach außen haftet zunächst dein Dienstherr (Amtshaftung). Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz kann er dich jedoch in Regress nehmen. Genau hier springt die Diensthaftpflicht (oft auch Amtshaftpflicht genannt) ein – am günstigsten als Erweiterung deiner Privathaftpflicht.

Für Lehrkräfte & Referendar:innen

  • Verletzung der Aufsichtspflicht – ein:e Schüler:in kommt zu Schaden
  • Verlorener Generalschlüssel und der Austausch der ganzen Schließanlage
  • Beschädigte Schul- oder Leihgeräte wie Tablets und Laptops
  • Schäden auf Klassenfahrten, Ausflügen oder im Sportunterricht
  • Vermögensschäden, z. B. durch eine fehlerhafte Bestellung

Für Polizei & Soldaten

  • Schäden an Dienstwaffe, Ausrüstung oder Dienstfahrzeug
  • Personen- oder Sachschäden im Einsatz oder im Gewahrsam
  • Verlust von Dienstausweis, Dienstschlüssel oder Dienstgerät
  • Vermögensschäden durch dienstliche Entscheidungen
  • Erweiterung der Privathaftpflicht um die dienstliche Tätigkeit

Wann du wirklich haftest

Bei leichter Fahrlässigkeit musst du deinem Dienstherrn den Schaden nicht ersetzen. Erst bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz droht der Regress – und genau dann kann es richtig teuer werden. Die Diensthaftpflicht fängt dieses persönliche Risiko ab.

Anwartschaft: dein Gesundheits-Ticket

Mit einer Anwartschaft frierst du deinen heutigen Gesundheitszustand ein – oft schon im Studium und sehr günstig. Sie ist wie ein Ticket, das du dir früh sicherst: Später kommst du maximal günstig in die PKV, selbst wenn zwischenzeitlich Erkrankungen aufgetreten sind – ganz ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Mehr dazu im Ratgeber: Anwartschaft im Referendariat →

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Polizei, Soldaten & Heilfürsorge

Freie Heilfürsorge? Dann zählt jetzt deine Anwartschaft

Als Polizeivollzugsbeamt:in in Baden-Württemberg oder als Soldat:in bist du während der aktiven Dienstzeit über die freie Heilfürsorge bzw. die truppenärztliche Versorgung abgesichert – eine eigene Krankenversicherung brauchst du dafür zunächst nicht. Aber dieser Schutz endet, und genau darauf solltest du dich früh vorbereiten.

Mit der Pensionierung – oder wenn du vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit ausscheidest – endet deine Heilfürsorge. Ab dann hast du in der Regel einen Beihilfeanspruch (oft 70 %) und musst den verbleibenden Anteil über eine private, beihilfekonforme Krankenversicherung absichern.

Wer erst zu diesem Zeitpunkt eine PKV sucht, zahlt nach dem dann erreichten Alter und Gesundheitszustand – das kann teuer werden oder zu Leistungsausschlüssen führen. Genau deshalb ist die frühzeitige Anwartschaft für dich so wertvoll.

🎫 Anwartschaft rechtzeitig sichern

Schließe schon während deiner aktiven Dienstzeit eine Anwartschaft auf die beihilfekonforme Krankenversicherung ab – meist gemeinsam mit der Pflegepflichtversicherung. So frierst du Gesundheitszustand und Eintrittsalter ein.

👨‍👩‍👧 Kinder & Partner beihilfeberechtigt absichern

In die Heilfürsorge selbst können Ehe-/Lebenspartner und Kinder nicht aufgenommen werden – sie haben aber einen eigenen Beihilfeanspruch. Über einen beihilfekonformen Tarif sicherst du deine Familie passend und günstig ab.

⚖️ Privathaftpflicht mit Dienst-Erweiterung

Eine Privathaftpflicht mit Einschluss der dienstlichen Tätigkeit deckt auch Schäden im Dienst ab – für Polizei und Soldaten besonders sinnvoll und meist nur ein kleiner Mehrbeitrag.

Dein Blick nach vorn

Wie geht's nach dem Referendariat weiter?

Je nachdem, wie es für dich weitergeht, ist der richtige nächste Schritt unterschiedlich. Wir denken ihn von Anfang an mit.

Beamt:in auf Probe

Der Regelfall: Du wirst übernommen. Deine beihilfekonforme Krankenversicherung läuft nahtlos weiter – der Anwärtertarif wird ohne neue Gesundheitsprüfung umgestellt.

Angestelltenverhältnis

Wirst du angestellt übernommen, bist du wieder gesetzlich pflichtversichert. Jetzt ist die Anwartschaft Gold wert: Sie hält dir den günstigen PKV-Zugang offen.

Noch keine Stelle

Findest du nicht sofort eine Stelle, bleibst du privat versichert und kannst den Schutz zu einer günstigen Übergangsprämie auf 100 % aufstocken.

Unser Beratungsansatz

Worauf es bei der Wahl wirklich ankommt

Größe des Kollektivs

Ein Tarif sollte ein großes Versichertenkollektiv (idealerweise über 50.000) haben – das sorgt für langfristig stabilere Beiträge, gerade im Alter.

Garantierte Leistungen

Anders als in der GKV sind deine Leistungen vertraglich festgeschrieben und können nicht einseitig gekürzt werden.

Ehrliche Gesundheitsangaben

Gesundheitsfragen früh, offen und korrekt zu beantworten, ist entscheidend – wir gehen sie sorgfältig mit dir durch.

So einfach geht's

Deine Beratung in 3 Schritten

Unkompliziert, transparent und ohne Verpflichtung – du entscheidest, wie es weitergeht.

Termin wählen

Du buchst ganz bequem ein kostenloses Gespräch – telefonisch, online per Video oder persönlich bei uns in Tübingen.

Fragen klären

Wir besprechen deine Situation, klären alles rund um Beihilfe, PKV und DU und prüfen bei Bedarf eine anonyme Risikovoranfrage.

Angebot erhalten

Auf Wunsch bereiten wir dir ein individuelles, genau auf deine Situation zugeschnittenes Angebot vor – ganz ohne Verkaufsdruck.

Dein Fahrplan

Deine ersten Schritte ins Referendariat

Von der Zusage bis zum ersten Diensttag: Hier sind die Punkte, die angehende Beamt:innen in Baden-Württemberg erledigen sollten. Hak ab, was du schon hast – dein Fortschritt bleibt auf diesem Gerät gespeichert.

Checkliste Referendariatsstart BW 0 von 8 erledigt
Stark – alles erledigt! Für die Versicherungspunkte beraten wir dich gern persönlich.

Offene Punkte gemeinsam durchgehen

📍 Tübingen · Baden-Württemberg

Refguru – deine Spezialisten für den Beamtenstart

Refguru ist ein Angebot der Versicherungsbüro Sautermeister GmbH aus Tübingen. Als erfahrenes, regional verwurzeltes Versicherungsbüro beraten wir dich auf Augenhöhe – verständlich, fair und mit dem Blick fürs Wesentliche. Wir kennen die Besonderheiten des öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg und begleiten dich von der Anwartschaft bis in dein Beamtenleben.

  • Persönliche Beratung – fair und auf deiner Seite
  • Spezialisiert auf Beihilfe & PKV in BW
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Lern uns kennen
Häufige Fragen

Alles, was du wissen solltest

Die wichtigsten Fragen rund um Beihilfe, PKV, Dienstunfähigkeit, Haftpflicht und Besoldung – kompakt beantwortet.

Als Beamt:in mit Beihilfeanspruch ist die private beihilfekonforme Krankenversicherung in den allermeisten Fällen die bessere Wahl: bessere Leistungen bei oft deutlich geringeren Beiträgen, weil das Land über die Beihilfe einen Teil deiner Kosten übernimmt. Tatsächlich haben sich weniger als 4 % der Beamten für die gesetzliche Kasse entschieden. Bei Familie, schweren Vorerkrankungen oder niedriger Besoldung kann die GKV im Einzelfall sinnvoll sein – das rechnen wir gemeinsam durch.

Die Beihilfe ist ein Zuschuss deines Dienstherrn (des Landes BW) zu deinen tatsächlich entstandenen Kosten für Krankheit, Vorsorge, Impfungen und Geburten – je nach Status und Familienstand zwischen 50 % und 80 %. Sie beteiligt sich nicht am Versicherungsbeitrag, sondern an deinen Rechnungen. Den restlichen Anteil deckst du über einen privaten, beihilfekonformen Tarif ab – beides zusammen ergibt immer 100 %. Den Beihilfeanspruch hast du nur, wenn du diese private Restkostenversicherung abschließt.

Für die meisten Beamt:innen liegt der Bemessungssatz bei 50 %, ab dem zweiten Kind steigt er in der Regel auf 70 %. Berücksichtigungsfähige Kinder sind zu 80 %, der Ehe-/Lebenspartner (innerhalb der Einkommensgrenze) zu 70 % beihilfeberechtigt. Als Pensionär:in steigt dein Satz meist auf 70 %, wodurch dein PKV-Beitrag im Alter sinkt. Eine BW-Besonderheit: Für die Erstausstattung Neugeborener zahlt die Beihilfe pauschal 250 €.

Ja. Berücksichtigungsfähige Familienangehörige haben einen eigenen Beihilfeanspruch – Kinder meist zu 80 %, der Ehe-/Lebenspartner zu 70 % (an eine Einkommensgrenze gebunden). Kinder sind berücksichtigungsfähig, solange du Kindergeld erhältst. Ändert sich deine Familiensituation oder wechselst du das Bundesland, passt sich dein Beihilfesatz an und die private Versicherung muss innerhalb von sechs Monaten angepasst werden – dann ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Du reichst deine Arzt-, Krankenhaus- und Apothekenrechnungen bei deiner Beihilfestelle ein, die ihren Anteil auf dein Konto erstattet – in der Regel innerhalb weniger Wochen. Parallel reichst du dieselben Rechnungen bei deinem privaten Versicherer ein, der die Restkosten übernimmt – bei vielen Versicherern bequem per App und oft innerhalb weniger Tage. So musst du in der Regel nichts vorstrecken.

Als Beamt:in auf Widerruf bekommst du Anwärterbezüge, deren Höhe sich nach deinem Eingangsamt richtet (z. B. mittlerer, gehobener oder höherer Dienst). Eine erste Orientierung gibt dir unser Besoldungs-Rechner weiter oben auf der Seite. Den exakten, tagesaktuellen Wert findest du in der offiziellen Besoldungstabelle des LBV Baden-Württemberg – und in einer persönlichen Beratung rechnen wir deine Situation gerne konkret durch.

Dank spezieller Anwärter-/Ausbildungstarife ist die PKV für angehende Beamte oft sehr günstig (grob ca. 60–100 €/Monat inkl. Pflegepflicht) und meist deutlich preiswerter als die GKV. Diese Tarife sind so günstig, weil noch keine Alterungsrückstellungen gebildet werden. Nach der Ausbildung liegen die Beiträge je nach Schutz, Alter und Gesundheit etwa bei 200–350 €/Monat.

Anders als in der GKV richtet sich dein Beitrag nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem gewählten Leistungsumfang, deinem Eintrittsalter und deinem Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss. Eine spätere Beitragserhöhung allein wegen Älterwerden oder einer neuen Erkrankung ist nicht möglich. Es gilt: Je früher du abschließt, desto günstiger ist der Beitrag langfristig.

Diese Sorge ist verbreitet, aber bei guter Tarifwahl unbegründet. In jungen Jahren bildet dein Versicherer Alterungsrückstellungen, die die Beiträge im Alter dämpfen. Als Pensionär:in steigt deine Beihilfe meist auf 70 %, sodass dein Eigenanteil sinkt. Entscheidend ist ein großes Versichertenkollektiv – und auf Wunsch ein Tarifbaustein zur Beitragsentlastung im Alter.

Die Pflegepflichtversicherung ist – wie die Krankenversicherung – gesetzlich vorgeschrieben. Privat Krankenversicherte schließen sie beim selben Versicherer ab, meist direkt zusammen mit der beihilfekonformen Krankenversicherung. In den genannten Kostenbeispielen ist sie bereits enthalten.

Mit einer Anwartschaft sicherst du dir deinen aktuellen Gesundheitszustand für den späteren PKV-Eintritt. Kommt zwischenzeitlich eine Erkrankung dazu, bleibt dir der Zugang zu guten Konditionen trotzdem erhalten – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Sie kostet je nach Form nur etwa 1 bis 10 € im Monat und ist besonders wichtig bei Rückkehr in die GKV oder als Polizist:in/Soldat:in mit Heilfürsorge.

Für Beamte ist die Dienstunfähigkeit entscheidend: Sie greift, wenn dein Dienstherr dich – festgestellt durch ein amtsärztliches Gutachten – wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt oder entlässt. Eine reine BU-Versicherung deckt das nicht zwingend ab. Wichtig ist eine vollständige DU-Klausel, durch die der Versicherer die Entscheidung des Dienstherrn anerkennt, ohne selbst erneut zu prüfen.

Drei Punkte sind zentral: eine vollständige DU-Klausel, eine ausreichend hohe Rente und ein früher Abschluss. Die Rente sollte nicht zu niedrig sein – eine Absicherung von z. B. nur 1.000 € bringt wenig, da sie ggf. angerechnet wird. Und weil die Gesundheitsprüfung bei der DU deutlich strenger ausfällt als bei der Krankenversicherung, lohnt sich der Abschluss in jungen, gesunden Jahren besonders.

Die Begriffe werden meist synonym verwendet. Gemeint ist eine Versicherung, die dich gegen die persönliche Haftung aus deiner dienstlichen Tätigkeit absichert. Nach außen haftet zwar zunächst der Dienstherr (Amtshaftung nach Art. 34 GG), aber bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz kann er dich in Regress nehmen – und genau dieses persönliche Risiko deckt die Diensthaftpflicht ab.

Bei leichter Fahrlässigkeit nicht – dann trägt der Dienstherr den Schaden. Handelst du jedoch grob fahrlässig oder vorsätzlich (etwa bei einer klaren Verletzung der Aufsichtspflicht), kann der Dienstherr dich in Regress nehmen. Klassische Fälle sind auch ein verlorener Generalschlüssel oder beschädigte Schulgeräte. Eine Diensthaftpflicht – idealerweise kombiniert mit deiner Privathaftpflicht – schützt dich davor.

Im Polizei- und Wehrdienst entstehen besondere Risiken: Schäden an Dienstwaffe, Ausrüstung oder Fahrzeug, Personen- oder Sachschäden im Einsatz oder der Verlust von Dienstgegenständen. Auch hier gilt die Regressmöglichkeit des Dienstherrn bei grober Fahrlässigkeit. Eine Privathaftpflicht mit Einschluss der dienstlichen Tätigkeit deckt diese Fälle ab.

Sehr wenig – vor allem, wenn du sie als Erweiterung deiner Privathaftpflicht abschließt. In dieser Kombination kostet die dienstliche Absicherung meist nur einen kleinen Mehrbeitrag im Jahr. Eine eigenständige Diensthaftpflicht ist ebenfalls möglich, in der Regel aber teurer. Wir finden die für dich passende Lösung.

Vor Vertragsbeginn stellt der Versicherer Gesundheitsfragen. Diese müssen vollständig und korrekt beantwortet werden – das ist wichtig, damit du im Leistungsfall abgesichert bist. Bei Vorerkrankungen ist eine anonyme Risikovoranfrage sinnvoll, um vorab zu klären, zu welchen Konditionen ein Versicherer dich aufnimmt. Genau dabei unterstützen wir dich.

Das ist nur eingeschränkt möglich – in der Regel über eine sozialversicherungspflichtige Anstellung oder die Familienversicherung des Partners. Deshalb ist die Entscheidung gut zu überlegen, und genau deshalb ist die Anwartschaft so wertvoll, falls sich deine Situation ändert.

Nicht nur auf den heutigen Preis. Mindestens genauso wichtig sind die Größe des Versichertenkollektivs (idealerweise über 50.000), der Beitrag nach dem Ausbildungstarif und die vertraglich garantierten Leistungen. Ein Tarif, der heute Testsieger ist, aber nur wenige Versicherte hat, kann später überproportional teuer werden.

Während deiner aktiven Dienstzeit deckt die Heilfürsorge deine Krankheitskosten. Wichtig sind aber zwei Dinge: Mit Pensionierung oder Dienstunfähigkeit endet die Heilfürsorge, und du wechselst in die beihilfekonforme PKV – dafür solltest du dir früh eine Anwartschaft sichern. Außerdem sind deine Kinder und dein:e Partner:in nicht über die Heilfürsorge abgesichert, haben aber einen eigenen Beihilfeanspruch.

Nein. Unser Beratungsgespräch ist für dich komplett kostenfrei und unverbindlich – egal ob telefonisch, online oder persönlich. Du entscheidest anschließend in Ruhe, ob und wie es weitergeht.

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